Gemeinde Linden / Holstein

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Weihnachtsgrüße

Das Komitee Linden grüßt Linden wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes und gesundes neues Jahr!








Herbstversammlung 2018

Eine umfangreiche Tagesordnung erwartete die Besucher bei der öffentlichen Herbstversammlung des Komitees „Linden grüßt Linden“ im Lindenhof in Linden. Bevor die Sitzung vom 1. Vorsitzenden Willi Köster eröffnet wurde, ergriff sein Stellvertreter, Toni Wölbing, das Wort. Er gratulierte ihm im Namen aller Anwesenden nachträglich zum 80.Geburtstag und wünschte für die Zukunft alles erdenklich Gute. In seinem Rechenschaftsbericht erinnerte sich der erste Vorsitzende noch einmal an die Höhepunkte der Aktion im Jahre 2018. Alle geplanten Aktivitäten und Vorhaben wurden erfolgreich durchgeführt. Dies waren die Feierlichkeiten der 24. Europatage in Lalinde/Frankreich , an der Bürger der Gemeinde teilnahmen, sowie das 37. Internationale Jugendtreffen in Lalin/Spanien, zu dem sechs Jugendliche aus Deutschland anreisten. Im Juli fand das 4.Golfertreffen mit niederländischen und österreichischen Gästen in Linden/Holstein statt. Auch für die Zukunft hat die europäische Partnerschaftsaktion große Pläne. So findet im nächsten Jahr das 38. Jugendtreffen in Lalinde/Frankreich und im Folgejahr in Linden/Holstein statt. Ein Berufsgruppentreffen unter dem Thema „Tourismus“ ist im Mai 2019 in Linden/Lubbek, Belgien geplant. Für das 5.Golfertreffen haben die Österreicher eine Einladung ausgesprochen. Der Musikverein St.Georgen/Österreich plant 2021 zum Papagoyenfest nach Süderheistedt zu reisen. Eine Präsentation zu den laufenden Aktivitäten der Partnerschaftaktion „Linden grüßt Linden, ist für die Einwohnerversammlung in Planung. Interessierte Bürger aller Altersschichten sind willkommen. 2024 wird das 50jährige Bestehen der Partnerschaft „Linden grüßt Linden“ gefeiert. Die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde erfolgte 1974 in den Niederlanden. In diesem Zusammenhang nannte Willi Köster noch einmal kurz die wichtigsten Stationen der europäischen Partnerschaftsaktion. 1961 suchte der inzwischen verstorbene ehemalige Schulleiter und Ehren- bürger Gerhard Schwabe mit seiner Schule Kontakte zu anderen Orten namens Linden. 1977 wurde der Gemeinde Linden in Anerkennung ihrer Verdienste um Europa die Ehrenfahne des Europarates verliehen. 1989 erhielt sie die Ehrenplakette des Europarates. Es fehlt nur noch der Europapreis. Gemäß Satzung standen Neuwahlen an. Willi Köster hatte frühzeitig im letzten Jahr angekündigt, dass er nicht mehr zu Wahl stehe. In seinem Rückblick von Mai 1994 bis zum heutigen Tage nutzte er die Gelegenheit, um noch einmal Resümee zu ziehen. Linden grüßt Linden habe sein Leben geprägt. Gemeinsam mit seiner Frau Telse war er zu Gast in allen Partnergemeinden, sowie in Linden in Brasilien und in Südafrika. “ Linden grüßt Linden ist eine Freundschafts- und Friedensbewegung, ein kleiner Stein im Fundament des Bauwerkes Europa. Bei allen Aktivitäten haben wir bei „Linden grüßt Linden“ in fünf Jahrzehnten über 6000 Menschen in Europa in Bewegung gebracht.“ , berichtete er. Toni Wölbing, sein Stellvertreter, wurde zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt. Zum 2. Vorsitzenden gleichberechtigt Sigmar Schwabe und Inge Soltau. Als Schriftführerin fungiert Freia Köster, Ulrike Wölbing als Jugendwartin mit stellv. Jugendwartin Marieke Claußen. Als Gemeindevertreter gehören Angelika Herrmann, Simon Mortensen und Dirk Claußen dem Komitee an. Kassenprüfer wurden Karin Jacobs und Doris Schwabe. Im Anschluss an die Wahlen ergriff der neue Vorsitzende Toni Wölbing das Wort, um sich bei Willi Köster für den geleisteten Einsatz und seine Tatkraft der letzten Jahrzehnte zu bedanken. Willi Köster erhielt einen Präsentkorb und wurde aufgrund seiner Verdienste zum Ehrenvorsitzenden des Komitees ernannt. Für die Gemeinde Linden bedankte sich Dirk Claußen bei Willi Köster.








Jugendtreffen in Spanien

Am Samstag morgen, den 21. Juli, ging für uns sechs Mädels die Reise nach Spanien los. Vom Hamburger Flughafen flogen wir über Frankfurt nach Santiago de Compostela. In dem nahegelegenen Ort Lalin fand das diesjährige Jugendtreffen der Austauschorganisation „Linden grüßt Linden“ statt. Jugendliche aus insgesamt sieben Ländern waren vertreten, neben den sechs üblichen Ländern - nämlich Österreich, Belgien, Frankreich, Holland, Deutschland und Spanien - kamen dieses Mal noch Jugendliche aus Serbien hinzu. Pro Land waren sieben Jugendliche und ein Betreuer oder eine Betreuerin präsent, um die acht Tage in Spanien zu genießen, neue internationale Kontakte zu knüpfen und gemeinsam etwas zu lernen. Wie jedes Jahr wurde von den verantwortlichen Organisatorinnen und Organisatoren ein vielfältiges Programm zu einem bestimmten Thema erstellt. Der Titel des diesjährigen Jugendtreffens lautete „YNCLUDE – Youth Network Creating Living-Lab Undertakings About Discrimination in Europe“. In vielen verschiedenen Workshops, Spielen und Präsentationen konnten wir so einiges über Inklusion lernen. Besonders spannend war es, sich mit anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern auszutauschen, und so einen Einblick zu bekommen, wie weit Inklusion in den verschiedenen Ländern fortgeschritten ist. Natürlich durfte auch der Spaß nicht fehlen, und so verbrachten wir gemeinsam mit Immigrantinnen und Immigranten einen lustigen Tag am Strand. Es wurden Gruppenspiele veranstaltet, die dafür sorgten, dass die Gemeinschaft, die Kommunikation und die Teamfähigkeit untereinander verbessert wurden. Anschließend durften wir einige sehr bewegende Lebensgeschichten ausgewählter Personen anhören, die aus den verschiedensten Gründen aus ihrem Heimatland geflohen sind, und sich auf eine anstrengende und teilweise gefährliche Reise quer durch Europa begeben haben, bis sie schließlich in Spanien angekommen und dort geblieben sind. Sie alle hofften nur auf eines: ein besseres Leben und die Inklusion in einer neuen Gesellschaft. Auch das Gestalten einer eigenen Inklusionsmesse war ein großer Erfolg. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion sammelten im Vorfeld Ideen für besondere Aktivitäten, welche bei dieser Messe durchgeführt werden sollten. So konnte man bei der Inklusionsmesse, welche im Stadtzentrum von Lalin stattfand, verschiedenste Stationen erkennen. Es gab beispielsweise einen Rollstuhlparcours, einen Zumba Tanzkurs, Kinderschminken und lustige Spiele für jedermann. Teilnehmen durften alle Leute, die interessiert waren. Außerdem waren einige Bewohner eines nahegelegenen Förderzentrums für Menschen mit Behinderung, sowie Kinder eines lokalen Kindergartens vertreten. Die Messe war ein großer Erfolg und sorgte für jede Menge Spaß bei allen Beteiligten. Das Jugendtreffen 2018 in Lalin hat uns das Thema Inklusion sehr viel näher gebracht und uns zum Nachdenken angeregt.








Jugendtreffen 2018

Vorbereitungstreffen 2018 für das diesjährige Jugendtreffen in Spanien.








Europatage 2018 in Frankreich

Die 24.Europatage der Partnerschaftsaktion „Linden grüßt , groet, salue, saluda Linden“ fanden im Mai 2018 im französischen Lalinde statt. Eine Delegation aus Linden/Holstein machte sich unter der Leitung von Ehrenbürgermeister Willi Köster auf den Weg, um gemeinsam mit ihren Freunden aus den Niederlanden, Belgien, Österreich, Frankreich und Spanien Europa zu leben und zu erleben. Herzlich wurden die Gäste begrüßt und von privaten Gastgebern in Empfang genommen. Am Folgetag trafen sich die Delegierten zur Arbeitskonferenz, die vom derzeitigen internationalen Präsidenten Emmanuel Pelé geleitet wurde und unter dem Thema „erneuerbare Energie“ stand. Die einzelnen Länder informierten in Referaten und Powerpoint-Präsentationen anschaulich über die Gegebenheiten in ihrer Heimat. Aktivitäten und Termine der kommenden Jahre wurden besprochen und festgelegt. Es gab eine positive Rückschau auf das letzte Jugendtreffen in Österreich. Die Spanier berichteten über den Stand ihrer Vorbereitungen für das diesjährige Jugendtreffen unter dem Thema „Minderheiten, Einwanderer und Behinderte“. Die offizielle Einladung kann jedoch erst erfolgen, wenn die Finanzierung steht. Am Nachmittag gab es eine Führung im internationalen, prähistorischen Zentrum für Frühgeschichte „LASCAUX 4“. Unter der Markthalle von Lalinde traf man sich zum gemeinsamen Abendessen und einer Stadtführung durch den Ort. Freitag wurde die Arbeitskonferenz fortgeführt. Anschließend besichtigten die Teilnehmer den Solarpark von Faux( der Strom für ca. 60 000 Haushalte liefert) und das Elektrowerk der Staustufe von Tuilières mit Fischaufzug. Es folgte eine Wanderung zum Cháteau des Merles von Mouleydier. Samstag traf man sich zum offiziellen Abschluss des Arbeitstreffens. Ein kleiner Umzug der Delegierten und einer Trachtengruppe führte zum Europaplatz „Lalinde salue Linden“. Zum Gedenken an Jean-Robert Lafosse, Gründungsmitglied der Partnerschaften der europäischen Linden, wurde eine Gedenktafel eingeweiht. Anschließend war im Rathaus durch Bürgermeister Christian Bourrier zur Zeremonie geladen. Am Abend versammelten sich Teilnehmer und Gastgeber zum Abschiedsfestessen und gemütlichen Beisammensein. Als es am Sonntag wieder nach Hause ging, waren sich alle einig:“Die 24. Europatage in Lalinde/Frankreich waren ein voller Erfolg für die Aktion Linden grüßt, groet, salue, saluda Linden“.












Feuerwehrmusikzug in Oberösterreich 2017

Nicht nur musikalische Freundschaft gefestigt. Feuerwehr-Musikzug verbrachte eine erlebnisreiche Woche bei den Freunden in Oberösterreich Seit 1972 besuchen sich der Feuerwehr-Musikzug Linden und die Musikkapelle aus Linden/Sankt Georgen in Oberösterreich regelmäßig. Zum achten Mal waren die MusikantInnen aus Dithmarschen nun dort. Am 20. Juli ging es abends mit dem Zug von Heide los nach Linz an der Donau. Mit Musik und viel Hallo fand die Begrüßung in St. Georgen statt. Nach einem deftigem Frühstück ging es in die Quartiere. Im Hotel oder privat waren die Lindener untergebracht, denn es haben sich im Laufe der Jahre schon viele persönliche Freundschaften gebildet. Am  Abend fand im „Schwarzen Adler“ die offizielle Begrüßung durch die Obfrau des Musikvereines, Elisabeth Schachenhofer und Bürgermeister Franz Hochstöger statt. Es wurde dabei noch einmal bekräftigt, dass es sich um eine, von beiden Seiten ernst gemeinte Freundschaft handelt. Als Erinnerung überreichte erste Vorsitzende Elke Lau ein großes gerahmtes Foto, das die Lindener Musiker extra hatten anfertigen lassen. Hans Reimer Hargens und Dieter Abel von der Papagoyengilde Süderheistedt waren mit ihren Ehefrauen ebenfalls mitgereist und luden die Musikkapelle aus Sankt Georgen ein, bei deren 400jährigen Jubiläum gemeinsam mit den Lindenern aufzuspielen. Die Freude darüber war groß. Es dauerte natürlich nicht lange, dass nach dem gemeinsamen Essen einige Musiker, fast nach alter Tradition,  mit dem Fichteln (aus dem Hut musizieren) begannen. So klang dann der Tag sehr fröhlich aus. Am Sonnabend ging um 20 Uhr der Reigen der Vergnüglichkeit weiter mit einem Dämmerschoppen im Zelt am Vereinshaus. Dazu spielten die „Goldrieder aus Osttirol „ auf, eine fünfköpfige Oberkrainer Band, die die Festgäste im wahrsten Sinne des Wortes rockten. Es stellte sich dabei heraus, dass Tische und Bänke sich allerbest zum Tanzen und Schunkeln eignen. Man kann sagen, „Der Bär war vom Pflock“. Am Sonntag waren die Freunde aus Dithmarschen gefordert. Beim traditionellen Tag der Blasmusik, zu dem unzählige Gäste aus Sankt Georgen und Umgebung erschienen waren, oblag ihnen der musikalische Teil. Die 38 Musiker und Musikerinnen haben dabei meisterhaft, mit Bravour gezeigt, was in ihnen steckt, nicht zuletzt durch die Arbeit von Dirigent Matthias Schoßnick. Ohne konsequentes Üben ist so eine Leistung nicht erbringbar. Die Stimmung des Vorabends wurde dabei mühelos erreicht. Die vielen Gäste sparten nicht mit Lob. Die, leider viel zu schnell vergehenden, Tage bis zur Abreise waren ausgefüllt mit einem sorgfältig ausgewählten und Kurzweil bereitenden Programm. Ein Ausflug in die über Grenzen hinaus bekannte Wachau mit Besuch des Stiftes Melk an der Donau und anschließendem Ausklang beim Heurigen. Der spezielle Tag in den Familien des Musikvereins ist schon traditionell. Es wurde sich rührend um alle gekümmert, auf vielfältige Weise. Das Wetter spielte natürlich nicht immer mit, aber dann wurden spontan Alternativen gefunden wie beispielsweise Stockschießen, für die meisten ein erstmaliges Erlebnis. Am letzten Tag des Besuches gab es ein  „Spiel ohne Grenzen“. Aus dem Reigen der mehr auf Spaß als Sieg gemünzten Spiele ging letztendlich jeder als Gewinner hervor, wenn auch die Deutschen gesiegt hatten. Wie es sich eben unter Freunden gehört. Auch wurde der Tag noch einmal kräftig genutzt, um gemeinsam schöne, unvergessliche Stunden zu verbringen, natürlich mit Musik von beiden Seiten. Das Ende des Besuchs kam für alle, wie immer, viel zu schnell. Am Freitag ging es bereits um fünf Uhr früh mit dem Zug ab Linz in Richtung Heimat. Eine Fahrt mit Hindernissen, denn durch den Zusammenbruch einer Zugbegleiterin und dem Rettungseinsatz kam es zur verspätung, und die Anschlüsse waren weg. In übervollen Zügen, teilweise stehend kamen alle gegen 17 Uhr in Heide wieder an. Trotzdem hieß es aus aller Munde, dass man sich auf die nächste Tour nach St. Georgen schon jetzt freut.







Es zeigt v.l. Vorsitzende Elke Lau und die Vorsitzende des Musikvereins St. Gorgen am Walde Elisabeth Schachenhofer

2017 Internationales Jugendtreffen In Linden, Österreich

Im Rahmen der europäischen Partnerschaftsaktion „Linden grüßt Linden“ fuhren 8 Jugendliche aus Linden/ Holstein mit ihren Betreuern zum Jugendtreffen vom 2. bis 11. August 2017 nach Österreich ins Mühlviertel nach St. Georgen a. W., um hier 10 Tage lang gemeinsam mit Freunden aus Linden- Lubbeek (Belgien), Lalinde (Frankreich), Linden- Cuijk (Niederlande), Lalín (Spanien) und Linden- St. Georgen (Österreich) Europa zu erleben und zu leben. Alle 60 Teilnehmer waren in Klassenräumen der Volksschule untergebracht, das Abendessen wurde in Gastfamilien eingenommen. Dieses Jahr hieß das Thema „Solidarity across borders“ (Gemeinsames Europa- Solidarität über die Grenzen hinaus) und das Jugendtreffen wurde durch das EU Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“ unterstützt. Das gastgebende österreichische Jugendkomitee hatte ein tolles, abwechselungsreiches Programm zusammengestellt, um den ausländischen Gästen Land und Leute, Sitten und Gebräuche ihres Heimatlandes näher zu bringen. An einem Tag ging es nach Wien mit einer Stadtführung, die von Obdachlosen durchgeführt wurde. Mehre Worksshops fanden statt, wie ein Radioworkshop im OTELO Mühlviertler Alm über die Flüchtlingssituationen. Ebenso ein Kochworkshop bei denen die Jugendlichen Spezialitäten aus ihren jeweiligen Heimatländern zubereiten mussten. Die deutsche Gruppe präsentierten Stovkartoffeln. Durch einen Schuhplattler- Workshop sind die Jugendlichen der österreichischen Kultur näher gekommen. Der „Naturerlebnistag“ war ein besonderes Highlight. Unter der Leitung erfahrener Naturführer wurde ein Tag in den Bergen verbracht und ein köstliches Mahl von gesammelten Früchten, selbstgemahlenem Mehl und geangelten Forellen am Lagerfeuer zubereitet. Einen ganz besonderen Eindruck hinterließ der Besuch der Gedenkstätte Mauthausen an der Donau. Nach der Führung durch das ehemalige Konzentrationslager und dem Steinbruch waren sich alle einig: So etwas Grausames darf nicht vergessen werden und nie wieder geschehen! Nach zehn erlebnisreichen schönen Tagen hieß es dann, wie üblich, tränenreichen Abschied zu nehmen, denn es hatten sich wieder viele neue Freundschaften gebildet. Ein Trost blieb allen: im nächsten Jahr wird sich die Lindener Jugend wiedersehen: beim Jugendtreffen in Lalín, Spanien.